<< intersections >>

Künstler_innen und ihre Arbeitsweise_n
Suchend nach dem Schnittpunkt zwischen Realem und Irrealem.

Angesprochen sind von mir Künstler_innen aus den Sparten 
Malerei, Installation, Plastik, Performance und Literatur. 
Bei der Portraitserie benutze ich Spiegel, spiegelnde Gegenstände 
und Spiegelfolie, um einen tiefen, modifizierten Einblick auf die 
Porträtierten, wie auch auf ihre Tätigkeit zu bekommen.
Weiterhin werde ich aus den verschiedensten Kunstsparten Arbeitende auswählen, um mit ihnen Videos zu drehen.
Bei Ausstellungen können die Clips einzeln oder thematisch zusammengestellt präsentiert werden.

Der Spiegel ist ein äußerst zweideutiges Symbol. Einerseits gilt 
er als Zeichen der Eitelkeit und der Wollust. Andererseits ist er 
aber auch ein Symbol für Selbsterkenntnis, Klugheit und Wahrheit. 
In der Mythologie steht der Spiegel für den Übergang zwischen 
Bewusstem und Unbewusstem. Das Spiegelbild in einem ebenen 
Spiegel, gibt sowohl Längen als auch Winkel wahrheitsgetreu 
wieder – wenn der Spiegel nicht eben ist, im Winkel steht,
konkavie Multiplikationen treten auf.

Mein Intersbesondere an den durch die 
Spiegelungen auftretenden Schnittpunkten << intersections >> 
zwischen Realität und Irrealität.

Ulrike Stockhaus 2006



Künstler_innen

Agata Gostkowska	          Performance
Christel Koerdt		Wörter
Jorge Lopes		          Malerei
Ariane Koch 		          Plastik
Iris Harlammert		Lyrik
Elly Valk-Verheijen		Installation
Patrick Borchers		Zeichnung
Anna-Maria Karzcmarska	Performance



Quicktime, Video, DV-Pal, insgesamt 41´58 min
Text _ englisch, Sprache_deutsch

Idee, Regie, Realisation – Ulrike Stockhaus
2006




Um die Daten klein zu halten ist bei den Demoversionen 
auf den Ton verzichtet worden. Im Original sind die realen
Geräusche während  der Aufnahme zu hören. 
Iris Haarlammert liest in ihrem Video den von ihr verfassten Text.